Auf welche Sicherheitssysteme Eigentümer 2017 nicht verzichten sollten

In der Tat gibt es eine Reihe von Sicherheitssystemen, auf die sicherheitsbewusste Wohneigentümer im Jahr 2017 besser nicht verzichten sollten.

 

Rauchmelder sind ab 2017 in vielen Bundesländern Pflicht

 

Während Rauchmelder bei vielen Neubauten bereits Pflicht in der Vergangenheit Pflicht waren, gab es bisher eine Übergangsphase für Altbestandsimmobilien. Diese ist jedoch zum 30. Dezember 2016 in einer Reihe von Bundesländern verstrichen, so dass Rauchmelder dort ab sofort auch bei Bestandsimmobilien zwingend vorhanden sein müssen. In elf von 16 Bundesländern müssen Rauchmelder nun in allen Wohnimmobilien installiert werden. Nur in wenigen Bundesländern hast du auch über den 1. Januar 2017 hinaus Zeit, einen Rauchwarnmelder erst später nachzurüsten.

 

In Bayern gilt die Schonfrist zum Beispiel noch bis zum Ende des Jahres 2017. Einzig in Mecklenburg-Vorpommern gilt diese Pflicht nicht für die Eigentümer, sofern sie ihr Eigentum nicht selbst bewohnen. Bei vermieteten Immobilien in Mecklenburg-Vorpommern sind es nämlich die Mieter, die für einen funktionierenden Rauchmelder in ihrer Wohnung sorgen müssen.

 

Videoüberwachung für mehr Sicherheit

 

Die Videoüberwachung deines Eigentums erfüllt gleich mehrere Zwecke. Der Einbau eines Videoüberwachungssystems mit deutlich sichtbaren Kameras im Außenbereich dient beispielsweise der Abschreckung. Gleichzeitig sorgen detaillierte Videoaufzeichnungen mit einer möglichst hohen Auflösung oftmals dafür, dass die Diebe schneller gefasst werden können. Anhang der Videoaufnahmen weiß die Polizei schließlich, nach wem sie fahnden soll. Darüber hinaus ist die Videoüberwachung auch per Smartphone mit einer entsprechenden App möglich.

 

Dies ist insofern von Vorteil, als dass du die Gefahr genau orten kannst. Wenn jemand bei dir einbricht, während du dich im Haus befindest, kannst du so die Polizei alarmieren und den Beamten gleichzeitig genau mitteilen, wo sich der Dieb gerade befindet. Zudem fällt es dir so leichter, den Einbrechern gezielt aus dem Weg zu gehen, um dich selbst in keine noch größere Gefahr zu bringen.

 

Fingerprint-Türöffner als zusätzlicher Schutz

 

Auch Türöffner mit Fingerprintsensoren sind im Jahr 2017 immer mehr von Bedeutung. Dies hat gleich mehrere Gründe. Zum einen ist es so, dass Einbruchversuche mittels eines entwendeten oder nachgemachten Schlüssels so gut wie unmöglich werden. Darüber hinaus können die Fingerprint-Türöffner mit einem automatischen Schließmechanismus versehen werden. Dies dient ebenfalls als Schutz vor Einbrechern, die bei einer Tür, die nicht abgeschlossen ist, besonders leichtes Spiel haben und diese sogar fast geräuschlos öffnen können. Somit bist du gleich doppelt gegen einen unbefugten Zutritt geschützt.

 

Smart-Home- und Sicherheitssystem intelligent kombinieren

 

Vor allem geht der Trend 2017 jedoch dahin, die verschiedenen Smart-Home- und Sicherheitssysteme intelligent miteinander zu kombinieren. Über eine einzige Schaltzentrale kann beispielsweise sowohl die Heizung reguliert als auch deine Alarmanlage scharf geschaltet werden. Noch dazu ist der Einbau von hochempfindlichen Sensoren möglich, so dass Rauchmelder bereits bei einer noch geringeren Rauchbelastung auslösen. Diese Kombination modernster Technologien dient nicht nur dem Schutz vor Einbrechern, sondern soll dich auch vor anderen Gefahren in deinem Wohneigentum schützen. Neben einem Schutz vor Brandschäden ist auch für einen Schutz vor Wasserschäden gesorgt.

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